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Großbrand in Berlin-Lichterfelde: Industriegebäude in Brand
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von
Felix Waßmuth
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Veröffentlicht am:
3. November 2025 um 08:11
Nach dem Großbrand auf einem Industriegelände in Berlin-Lichterfelde hat die Feuerwehr ihren Einsatz abgeschlossen. Wie der Pressedienst der Berliner Feuerwehr D1strict.Media am Montagmorgen mitteilte, fanden gegen 3 Uhr in der Nacht letzte Kontrollen statt. Anschließend rückten alle Einsatzkräfte ab. Das Gelände wurde an die Polizei übergeben, die nun zur Brandursache ermittelt.
Das Feuer war am Sonntagmorgen in der Straße Am Barnackufer ausgebrochen. Der Alarm ging kurz vor 5.30 Uhr ein. Bereits auf große Entfernung waren Flammen und dichter Rauch zu sehen, in einem weiten Umkreis lag Brandgeruch in der Luft. Nach Angaben der Feuerwehr standen mehrere Gebäude auf dem Industriegelände in Flammen. Betroffen war eine Fläche von rund 400 Quadratmetern im Gewerbegebiet am Barnackufer.
Eine Lagerhalle brannte im Laufe des Tages vollständig aus. Das Dach des Gebäudes stürzte ein, zudem wurden Teile eines angrenzenden Bürogebäudes sowie mehrere Anbauten beschädigt. Nach dem Dacheinsturz erwog die Feuerwehr zunächst, die Seitenwände mit einem Bagger einzureißen, um verbliebene Glutnester im Inneren gezielt löschen zu können. Nach Rücksprache mit einem Baustatiker wurde dieser Plan jedoch verworfen. Die Gefahr eines weiteren Einsturzes und eines möglichen Übergreifens der Flammen auf benachbarte Gebäude sei zu groß gewesen, hieß es. Erst am Sonntagabend konnten Einsatzkräfte das Gebäude betreten.
Obwohl keine offenen Glutnester mehr sichtbar waren, überwachte die Feuerwehr das Gelände bis in den Montag hinein. Nach eigenen Angaben wurden in den betroffenen Gebäuden keine Gefahrstoffe gelagert. Dennoch war der Umweltdienst der Feuerwehr vorsorglich vor Ort, um mögliche Auswirkungen des Brandes zu kontrollieren.
Bei dem Feuer wurde niemand verletzt. Zwei Anwohner aus benachbarten Wohnhäusern mussten ihre Wohnungen aufgrund der starken Rauchentwicklung vorübergehend verlassen und kamen bei Freunden unter. Eine der Wohnungen ist nach Angaben der Feuerwehr derzeit nicht bewohnbar.
Insgesamt waren mehr als 120 Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr mit zwei Drehleitern an dem Großeinsatz beteiligt.
Über den Autor
Felix Waßmuth ist als freier Journalist in der Metropolregion Berlin-Brandenburg tätig.
Er begleitet regelmäßig die dynamischen nächtlichen Einsätze von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten und dokumentiert das Geschehen für Medien und Öffentlichkeit.
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