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- Lichtenberg
Wohnungsbrand in Lichtenberg: Feuerwehr rettet Bewohnerin aus verrauchter Wohnung
Am Sonntagabend (28.06.2026) ist es in der Franz-Mett-Straße in Berlin-Lichtenberg zu einem Wohnungsbrand gekommen. Gegen 21.45 Uhr war die Berliner Feuerwehr zunächst wegen eines ausgelösten Rauchwarnmelders alarmiert worden. Bereits auf der Anfahrt wurde deutlich, dass sich hinter dem Notruf ein deutlich größerer Einsatz verbarg. Neben Kräften der Berufsfeuerwehr rückte auch die Freiwillige Feuerwehr Karlshorst aus.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass eine Wohnung bereits stark verraucht war. Vorsorglich wurde ein Rettungshubschrauber alarmiert. Dieser konnte jedoch wenig später wieder storniert werden, da die medizinische Versorgung der verletzten Bewohnerin durch bodengebundene Rettungskräfte sichergestellt werden konnte.
Nachdem die Feuerwehr die Wohnungstür gewaltsam geöffnet hatte, schlug den Einsatzkräften dichter Rauch entgegen. Aufgrund der massiven Verrauchung wurden umgehend weitere Kräfte nachalarmiert.
Unter schwerem Atemschutz drangen die Angriffstrupps der Freiwilligen Feuerwehr Karlshorst in die Brandwohnung vor. Im Wohnzimmer entdeckten sie die Mieterin, die regungslos am Boden lag. Die Einsatzkräfte retteten die Frau umgehend aus der Wohnung und brachten sie ins Freie.
Ein zwischenzeitlich eingetroffener Rettungswagen sowie eine Notärztin der Berliner Feuerwehr übernahmen anschließend die medizinische Versorgung. Die Frau wurde unter anderem mit Sauerstoff behandelt und anschließend zur weiteren Untersuchung und Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.
Während der Brandbekämpfung kam es zudem zu einem technischen Problem bei der Löschwasserversorgung. Nach Angaben von Einsatzkräften platzte beziehungsweise explodierte die Steigleitung des Gebäudes bei einem Druck von rund fünf Bar und fiel dadurch vollständig aus. Die Feuerwehr musste daraufhin eine Schlauchleitung durch das Treppenhaus bis zur Brandwohnung verlegen, um die Wasserversorgung für die Löscharbeiten sicherzustellen.
Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte der Brand schließlich unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Nachdem die Bewohnerin gerettet und das Feuer gelöscht war, konnten die zusätzlich alarmierten Einsatzkräfte ihre Anfahrt abbrechen beziehungsweise den Einsatz beenden. Die Ursache des Brandes war zunächst unklar und ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.
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