Der Berliner Christopher Street Day sollte ein Zeichen für Vielfalt, Toleranz und gesellschaftlichen Zusammenhalt setzen. Zehntausende Menschen waren am Samstag in die Hauptstadt gekommen, um gemeinsam für die Rechte der queeren Community zu demonstrieren und zu feiern. Doch kurz vor dem Ende der Veranstaltung verwandelte sich der Bereich des südlichen Tiergartens innerhalb weniger Augenblicke in einen Großeinsatz für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Ein Mann fuhr mit einem Transporter in eine Menschenmenge. Eine Frau wurde tödlich verletzt, zahlreiche weitere Menschen erlitten zum Teil schwerste Verletzungen. Die Ermittlungsbehörden gehen inzwischen von einem islamistisch motivierten Terroranschlag aus.
In den frühen Morgenstunden des Samstags ist es in einer Kleingartenanlage am Königsheideweg zu einem Brand gekommen. Eine Gartenlaube stand dabei in Flammen. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.
Am Montagnachmittag ist in der Greifswalder Straße ein Ford vollständig ausgebrannt – die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen der Flammen, verletzt wurde niemand.