• Hoppegarten

Schwere Kollision in Hoppegarten: Transporter reißt Ampelmast um

Ein beschädigter, weißer, Transporter steht auf einer Straße. Die Fahrertür ist geöffnet.
© / D1strict.Media

Auf der Frankfurter Chaussee in Hoppegarten hat sich am Freitagabend gegen 20 Uhr eine schwere Kollision ereignet. Ein Transporterfahrer, der aus Berlin kommend in Richtung Hoppegarten unterwegs war, kam an der Kreuzung Rennbahnallee von seiner Spur ab und lenkte nach links in den Gegenverkehr. Dabei riss das Fahrzeug einen Ampelmast vollständig aus der Verankerung.

Nächtliche Unfallstelle auf einer Straße mit Trümmern und einem umgestürzten Verkehrszeichen, im Hintergrund ein Transporter und Einsatzkräfte. © / D1strict.Media

Der Transporter kam erst rund 50 Meter hinter der Kreuzung zum Stehen. Der Frontbereich des Fahrzeugs wurde dabei vollständig zerstört, der Wagen ist nicht mehr fahrbereit. Die Feuerwehr Hoppegarten sicherte die Unfallstelle, band ausgelaufene Betriebsstoffe und unterstützte die Polizei bei den weiteren Maßnahmen. Der Schaden an der Ampelanlage ist nach ersten Einschätzungen erheblich.

Der Fahrer hatte die Unfallstelle zunächst verlassen, wurde jedoch von Zeugen gestellt und zurückgebracht. Rettungskräfte versorgten den Mann vor Ort medizinisch.

Nach Angaben der Polizei handelt es sich offenbar nicht um ein klassisches Unfallgeschehen. Der Mann soll sich in einer psychischen Ausnahmesituation befunden und sein Fahrzeug bewusst in den Gegenverkehr gelenkt haben. Zuvor habe er in Berlin Suizidabsichten angekündigt. Nach einer medizinischen Untersuchung wurde der Fahrer in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen.

Weitere Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden. Die Polizeiinspektion Märkisch-Oderland hat die Ermittlungen aufgenommen.

Hinweis zur Berichterstattung über Selbsttötungen

Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes und um mögliche Nachahmungseffekte zu vermeiden, berichten Medien in der Regel nicht ausführlich über Suizide. Eine Berichterstattung erfolgt nur dann, wenn der Vorfall aufgrund besonderer Umstände ein öffentliches Interesse begründet.

Wenn Sie selbst von belastenden Gedanken betroffen sind oder sich Sorgen um einen nahestehenden Menschen machen, holen Sie sich Hilfe. Die Telefon-Seelsorge ist rund um die Uhr kostenfrei unter 0800 111 0 111 erreichbar. Der Berliner Krisendienst bietet an neun Standorten in Berlin kostenlose Hilfe – 24 Stunden täglich, auf Wunsch anonym: www.berliner-krisendienst.de.

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