-
- 🔥 Heißes Thema
- Marzahn-Hellersdorf
Polizei bewacht kritische Infrastruktur nach Anschlagsdrohung auf Stromversorgung in Marzahn-Hellersdorf
Drohschreiben kurzzeitig auf Indymedia veröffentlicht
Eine der unter dem Namen „Vulkangruppen“ auftretenden Gruppierungen hat einen erneuten Anschlag auf die Stromversorgung in Berlin angekündigt. Das entsprechende Schreiben wurde am Donnerstag kurz nach Mitternacht auf dem linksextremistischen Portal „Indymedia“ veröffentlicht, später jedoch wieder gelöscht. Ob das Schreiben authentisch ist, blieb zunächst unklar.
In dem Text heißt es, man habe „die Stromzufuhr zum Bezirk Marzahn-Hellersdorf mit einem Zeitzünder versehen“. Unterzeichnet ist das Schreiben mit „Viva la Vulkangruppen“. Die Behörden prüfen derzeit, ob die Drohung ernst zu nehmen ist.
Ungewöhnlich ist die Veröffentlichung konkreter Anschlagsankündigungen auf Indymedia. Üblicherweise werden dort vor allem Bekennerschreiben oder Berichte über bereits durchgeführte Aktionen veröffentlicht. Auch dies könnte ein Grund für die spätere Löschung des Beitrags sein.
Polizei bewacht kritische Infrastruktur in Marzahn-Hellersdorf
Nach der erneuten Drohung bewachte die Polizei vorsorglich die kritische Infrastruktur in Marzahn-Hellersdorf. Gemeinsam mit dem Stromnetzbetreiber wurden relevante Bereiche überprüft, ohne dass Auffälligkeiten festgestellt wurden.
So sichern Einsatzkräfte der Hunderschaft bspw. die Brücke an der Eisenacher Straße, die Marzahn mit Hellersdorf verbindet.
Dutzende Anschläge seit 2011 zugerechnet
Nach Einschätzung der Polizei werden den sogenannten Vulkangruppen seit 2011 rund ein Dutzend Anschläge auf Kabelschächte und die Stromversorgung zugerechnet. Zu den bekanntesten Fällen zählen der Anschlag auf das Tesla-Werk in Grünheide im Jahr 2024 sowie ein Angriff auf die Stromversorgung in Treptow-Köpenick im September vergangenen Jahres.
Auch der Brandanschlag in Lichterfelde wird dem linksextremistischen Spektrum zugerechnet. Fest steht aus Sicht der Sicherheitsbehörden: Sämtliche bekannten Gruppen unter dem Namen „Vulkangruppen“ sowie die mutmaßlichen Täter der genannten Anschläge gelten als linksextremistisch. Gleichzeitig gilt die Szene als stark fragmentiert und heterogen.
Behörden bleiben wachsam
Ob es sich bei der jüngsten Drohung um eine ernstzunehmende Gefährdung oder um ein reines Bekennerschreiben ohne konkrete Grundlage handelt, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei betont, alle Hinweise sorgfältig zu prüfen und bei Bedarf weitere Schutzmaßnahmen für kritische Infrastruktur zu ergreifen.
Weitere Nachrichten
- Dramatischer Verkehrsunfall in Mitte
- Mitte
Fußgängerin von Reisebus in Mitte erfasst – lebensgefährlich verletzt
- Brandstiftung?
- Marzahn-Hellersdorf
Drei Fahrzeuge in Hellersdorf ausgebrannt – zwei weitere beschädigt
- Brand im Keller
- Charlottenburg-Wilmersdorf
Brand in Keller in Charlottenburg schnell gelöscht
- 🔥 Heißes Thema
- BVG-Bus kollidiert mit Baum
- Neukölln
Schwerer Busunfall in Britz: 15 Verletzte nach Kollision mit Baum
- Brand im Keller
- Marzahn-Hellersdorf
Kellerbrand in der Zimmermannstraße sorgt für Feuerwehreinsatz in Biesdorf
- KFZ in Brand
- Marzahn-Hellersdorf
Fahrzeugbrand in Hellersdorf: Opel Insignia brennt komplett aus
- Schwere Kollision bei Altlandsberg
- Altlandsberg
Wohnmobil kippt nach Kollision bei Altlandsberg auf die Seite – drei Verletzte
- Handgranaten gefunden
- Friedrichshain-Kreuzberg
Explosiver Fund in Friedrichshain: Zwölf scharfe Handgranaten in Lagerbox entdeckt
- Kind getötet?
- Lichtenberg
Doch kein Tötungsdelikt in Berlin-Lichtenberg? 65-Jähriger löst Großeinsatz aus
- Brand an Umspannwerk
- Mitte
Brand an Umspannwerk in Berlin-Tiergarten – Ermittler gehen von technischem Defekt aus
- Chemische Reaktion in Hostel
- Friedrichshain-Kreuzberg
Chemie-Alarm! 41 Menschen betroffen – Einsatzkräfte im Vollschutz im Einsatz
- KFZ in Brand
- Treptow-Köpenick
Sagen Sie uns ihre Meinung
Neu erstellte Kommentare unterliegen der Moderation und werden erst sichtbar, wenn sie durch einen Moderator geprüft und freigeschaltet wurden.
Neu erstellte Kommentare unterliegen der Moderation und werden erst sichtbar, wenn sie durch einen Moderator geprüft und freigeschaltet wurden.