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Großbrand in Köpenick: Mehr als 100 Feuerwehrleute im Einsatz
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von
Felix Waßmuth
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Veröffentlicht am:
11. September 2025 um 06:04
Köpenick - In der Wendenschloßstraße ist am Mittwochabend - dem 10.09.2025 - das Dach eines im Bau befindlichen Einfamilienhauses in Flammen aufgegangen.
Gegen 19.40 Uhr stand der Dachstuhl bereits vollständig in Brand. Augenzeugen berichteten von einer weithin sichtbaren Rauchsäule.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte sich das Feuer bereits auf rund 150 Quadratmeter ausgebreitet. Aufgrund der Lage wurden sofort zusätzliche Kräfte nachalarmiert, wie Adrian Wentzel, Sprecher der Berliner Feuerwehr mitteilte. Insgesamt waren mehr als 100 Feuerwehrleute im Einsatz.
Eine Person, die sich zum Zeitpunkt des Brandes noch im Gebäude aufhielt, konnte das Gebäude unverletzt verlassen. Mehrere Druckgasbehälter wurden durch Einsatzkräfte gesichert und aus dem Gefahrenbereich verbracht.
Nach Angaben der Feuerwehr brannte das Flachdach nahezu vollständig ab. Teile der Dachkonstruktion sowie das zweite Obergeschoss wurden ebenfalls erheblich beschädigt.
„Die Brandbekämpfung gestaltet sich schwierig, da es sich um ein Flachdach handelt. Wir müssen das Dach sowohl von außen, über Drehleitern, als auch von innen öffnen, um Glutnester gezielt zu löschen“, erklärte ein Sprecher vor Ort.
Zur Unterstützung kam auch eine Drohne zum Einsatz, die den Einsatzkräften einen Überblick über das Ausmaß des Feuers verschaffte. Probleme bereitete zunächst die Wasserversorgung: Da in der engen Stichstraße keine ausreichenden Hydranten zur Verfügung standen, musste das Löschwasser mit Pumpen direkt aus der nahegelegenen Dahme gefördert werden. Es wurden 4 C-Rohre eingesetzt, davon zwei über Drehleitern.
Die Löscharbeiten werden nach Einschätzung der Feuerwehr noch mehrere Stunden andauern, da das Ablöschen von Glutnestern besonders zeitintensiv ist.
Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist bislang unklar.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Über den Autor
Felix Waßmuth ist als freier Journalist in der Metropolregion Berlin-Brandenburg tätig.
Er begleitet regelmäßig die dynamischen nächtlichen Einsätze von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten und dokumentiert das Geschehen für Medien und Öffentlichkeit.
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