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Bluttat in Staaken: Mann soll Partnerin mit Messer verletzt haben
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von
Felix Waßmuth
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Veröffentlicht am:
19. April 2026 um 18:49
Mit blutverschmierten Händen ist ein Mann in der Nacht zu Samstag von Polizeikräften in einem Rollstuhl zu einem Gefangenentransporter gebracht worden. Zuvor soll er seine Partnerin mit einem Messer attackiert und verletzt haben.
Nach Angaben der Polizei kam es kurz vor Mitternacht in einer gemeinsamen Wohnung im Ortsteil Staaken zu einem lautstarken Streit zwischen dem 51-Jährigen und seiner 62 Jahre alten Partnerin. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der Mann die Frau mit einem Messer am Oberkörper verletzt haben.
Rettungskräfte, darunter die Besatzung eines Rettungswagens sowie zwei Notärzte, versorgten die Verletzte noch vor Ort. Auch sie befand sich nach ersten Informationen in einem Rollstuhl. Angaben zur Schwere ihrer Verletzungen machte die Polizei zunächst nicht.
Der mutmaßliche Täter wurde noch in der Wohnung festgenommen. Für den Abtransport forderten die Einsatzkräfte einen Gefangenentransporter an. Auffällig: Der 51-Jährige wurde ebenfalls in einem Rollstuhl zum Fahrzeug gebracht. Warum er diesen benötigte, ist derzeit noch unklar. Polizisten mussten ihm beim Einsteigen helfen.
Auf einem Polizeirevier wurde bei dem Mann eine Blutentnahme durchgeführt. Nach bisherigen Erkenntnissen stand er unter Alkoholeinfluss. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige zunächst wieder entlassen.
Die Hintergründe der eskalierten Auseinandersetzung sind bislang unklar. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Über den Autor
Felix Waßmuth ist als freier Journalist in der Metropolregion Berlin-Brandenburg tätig.
Er begleitet regelmäßig die dynamischen nächtlichen Einsätze von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten und dokumentiert das Geschehen für Medien und Öffentlichkeit.
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