Ein tragische Kollision hat in der Nacht zu Sonntag in Berlin-Friedrichsfelde ein Todesopfer und zwei Schwerverletzte gefordert. Ein Motorradfahrer kollidierte auf der Straße Alt-Friedrichsfelde mit zwei Fußgängern, die die Fahrbahn überquerten.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 19-jähriger Motorradfahrer gegen 23:10 Uhr die Straße Alt-Friedrichsfelde stadtauswärts. Er war auf dem linken Fahrstreifen unterwegs, als es im Bereich einer ampelgeregelten Fußgängerfurt zum folgenschweren Zusammenstoß kam.
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Zeitgleich überquerten eine 85-jährige Frau und ein bislang unbekannter älterer Mann die Fahrbahn. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei soll die Ampel für die beiden Fußgänger Rot gezeigt haben, als es zur Kollision mit dem Motorrad kam.
Der ältere Fußgänger erlitt dabei tödliche Verletzungen. Rettungskräfte leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein, konnten das Leben des Mannes jedoch nicht mehr retten. Er verstarb noch am Unfallort.
Die 85-jährige Fußgängerin wurde lebensgefährlich verletzt. Nach einer notärztlichen Erstversorgung brachten Rettungskräfte die Seniorin in ein Krankenhaus. Nach Angaben der Polizei besteht weiterhin Lebensgefahr.
Auch der Motorradfahrer wurde bei der Kollision schwer verletzt. Der 19-Jährige wurde durch die Wucht des Aufpralls von seinem Motorrad geschleudert und erlitt erhebliche innere Verletzungen. Das Motorrad kam rund 80m weiter zum liegen. Er kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Ein Team der psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) betreute Zeugen und Beteiligte am Unfallort.
Für die umfangreiche Unfallaufnahme und Spurensicherung sperrte die Polizei die Straße Alt-Friedrichsfelde zwischen 23:25 Uhr und 4:45 Uhr in beiden Fahrtrichtungen weiträumig ab. Von den Sperrmaßnahmen war auch die Nachtbuslinie N5 betroffen.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang hat das Verkehrsunfallkommando der Polizeidirektion 3 (Ost) übernommen.
Traurige Nachricht nach dem schweren Unfall in Friedrichsfelde: Die 85-jährige Fußgängerin ist ihren schweren Verletzungen im Krankenhaus erlegen. Damit stieg die Zahl der Todesopfer auf zwei.
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