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- Lichtenberg
Schwere Kollision auf der Frankfurter Allee – Mercedes prallt gegen Ampelmast
Die Kollision ereignete sich gegen 22 Uhr auf Höhe der Alfredstraße. Nach bisherigen Erkenntnissen verlor der Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Wagen und kollidierte mit erheblicher Wucht mit dem Mast. Zeugen der Kollision eilten sofort zur Hilfe und befreiten den Mann noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte aus dem stark beschädigten Fahrzeug.
Die Berliner Feuerwehr übernahm anschließend die medizinische Versorgung des Schwerverletzten. Der Fahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde bodengebunden mit einem Rettungswagen sowie unter Begleitung eines Notarzteinsatzfahrzeuges in ein Krankenhaus gebracht. Der Intensivtransporthubschrauber „Christoph 82“ sowie ein Leitender Notarzt standen während des Einsatzes in Bereitstellung, mussten jedoch letztlich nicht eingesetzt werden.
Neben der Rettung des Fahrers sicherten die Einsatzkräfte den Brandschutz an der Unfallstelle und banden auslaufende Betriebsstoffe ab. Der bei dem Aufprall beschädigte Ampelmast stand schräg über der Fahrbahn und musste aufwendig demontiert werden. Hierbei kamen unter anderem eine Drehleiter mit Korb, der Technische Dienst der Feuerwehr sowie Auszubildende der Lehrfeuerwache zum Einsatz.
Zur Unterstützung der Arbeiten wurden außerdem ein Feuerwehrkran und ein Rüstwagen alarmiert. Vor einem möglichen Einsatz des tonnenschweren Krans musste jedoch geprüft werden, ob dieser auf der Fahrbahn sicher aufgestellt werden kann, da unter dem betroffenen Bereich die U-Bahn verläuft. Der Kran kam letztlich nicht zum Einsatz und rückte wieder ab.
Die Arbeiten an der Unfallstelle verzögerten sich zudem, da zunächst der Verkehrsunfalldienst der Polizei Spuren sichern musste. Erst danach konnte eine Fachfirma für die beschädigte Ampelanlage tätig werden.
Für die Dauer der Rettungs-, Bergungs- und Aufräumarbeiten blieb die Frankfurter Allee zwischen Ruschestraße und Alfredstraße in beide Richtungen voll gesperrt. Es kam zeitweise zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Insgesamt waren rund 32 Einsatzkräfte etwa drei Stunden lang vor Ort.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
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