• bezirksübergreifend

Verfolgungsfahrt endet in Böschung

Drei Feuerwehrleute der Berliner Feuerwehr in Schutzkleidung und gelben Helmen stehen bei Nacht vor einem Einsatzort mit Warnleuchten.
© / D1strict.Media
Feuerwehrmann in Schutzkleidung steht neben einem weißen Lieferwagen, der zwischen Bäumen und Sträuchern steckt. © / D1strict.Media

In der Nacht zu Sonnabend hat ein mutmaßliches Straßenrennen in Marzahn zu einem größeren Polizeieinsatz geführt. Gegen 1 Uhr fiel ein Autofahrer an der Kreuzung Märkische Allee / Poelchaustraße durch riskantes Beschleunigen und mehrfaches „Abbocken“ des Motors auf, wie die Polizei mitteilte.

Als Einsatzkräfte versuchten, den Wagen zu stoppen, beschleunigte der Fahrer und raste stadteinwärts.
Auf seiner Flucht touchierte das Fahrzeug an der Einmündung Märkische Allee / Bentschener Weg zunächst die Mittelinsel und streifte einen geparkten Lastwagen. Ungeachtet der entstandenen Schäden setzte der Fahrer seine Fahrt in Richtung Alt‑Friedrichsfelde fort.

Höhe S‑Bahnhof Friedrichsfelde‑Ost versuchte er zu wenden, überfuhr erneut eine Mittelinsel sowie Straßenbahngleise und rutschte schließlich einen Abhang hinunter. Beide Insassen flüchteten zu Fuß. Streifenbeamte nahmen kurze Zeit später einen 17-jährigen Jugendlichen fest, der angab, Beifahrer gewesen zu sein.

Mehrere Feuerwehrleute in Schutzkleidung und Polizisten stehen nachts an einem beleuchteten Ort im Freien, eine Person mit verpixeltem Gesicht ist dabei. © / D1strict.Media

Als mutmaßlicher Fahrer gilt ein 20-Jähriger ohne gültige Fahrerlaubnis. Gegen ihn wird wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Unfallflucht ermittelt. Die Ermittlungen führt das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 3 (Ost).

Verbotene Kraftfahrzeugrennen sind in Deutschland seit 2017 strafbar. Sie können mit bis zu zwei Jahren Haft oder Geldstrafe geahndet werden. Bei konkreter Gefährdung anderer erhöht sich der Strafrahmen auf bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe (§ 315d StGB).

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