• Treptow-Köpenick

Hund stirbt nach Vorfall in Alt-Treptow – Halter nach Angriff des Tieres verletzt

Mehrstöckiges Wohnhaus mit grauer Fassade, umgeben von großen Bäumen, davor ein roter Container und ein weißer Anhänger auf der Straße.
© / D1strict.Media

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden Feuerwehr und Rettungsdienst gegen 23.20 Uhr in die Kiefholzstraße alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte einen verletzten Mann fest, der Bissverletzungen an einer Hand sowie am Unterarm aufwies. Der 53-Jährige musste anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Ersten Ermittlungen zufolge soll der Mann zuvor von seinem eigenen Staffordshire Terrier angegriffen worden sein. Nach B.Z.-Informationen war es nicht das erste Mal, dass der Hundehalter von dem Tier attackiert worden sein soll. Um sich gegen den Angriff zu verteidigen, habe der Mann zunächst versucht, den Hund durch Schläge und Würgegriffe abzuwehren.

Umgefallenes Metallgitter lehnt an einer Hecke vor einem Wohnhaus auf einem Gehweg. © / D1strict.Media

Im weiteren Verlauf soll die Situation eskaliert sein. Nach Angaben der Polizei habe der Hund zuvor die Wohnung stark verschmutzt. Anschließend soll der 53-Jährige das Tier aus dem Wohnhaus geworfen haben. Einsatzkräfte fanden den Staffordshire Terrier später leblos vor dem Gebäude auf dem Gehweg. Die Polizei wurde daraufhin hinzugezogen.

Nach Angaben der Behörden ergab ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bei dem Mann einen Wert von rund 0,45 Promille. Zudem soll er während des Einsatzes Einsatzkräfte mehrfach beleidigt haben. Ob dies weitere strafrechtliche Konsequenzen nach sich zieht, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Polizei prüft nun die genauen Umstände des Geschehens. Dabei steht insbesondere die Frage im Raum, ob der Hundehalter in einer Notwehrsituation handelte oder ob ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorliegt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Zuletzt aktualisiert: 14. Juni 2026 um 21:45

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