Nach einer mutmaßlichen gefährlichen Körperverletzung in der Frankfurter Allee ist es am frühen Freitagnachmittag (20.02.2026) zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Neben der Spurensicherung in einer Wohnung durchsuchten die Beamten auch ein nahegelegenes Lokal, das bereits in der Vergangenheit im Fokus der Ermittler stand.
Gegen 13.50 Uhr wurden Einsatzkräfte der Polizei Berlin sowie der Berliner Feuerwehr alarmiert. Nach derzeitigen Erkenntnissen soll es in einer Wohnung zu einer gefährlichen Körperverletzung gekommen sein. Die Polizei rückte mit verstärkter Präsenz an.
© Felix Waßmuth / D1strict.Media
In der betroffenen Wohnung trafen die Einsatzkräfte auf eine verletzte Frau, die als Opfer der Tat gilt. Eine weitere Frau befand sich als Zeugin vor Ort. Rettungskräfte versorgten die Verletzte noch in den Räumen medizinisch. Im weiteren Verlauf wurden ein zweiter Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug hinzugezogen. Nach bisherigen Informationen sollen sich Tatverdächtiger und Opfer sehr gut kennen.
Im Zuge der Fahndung wurde der mutmaßliche Täter in einem nahegelegenen Lokal vermutet. Einsatzkräfte verschafften sich gewaltsam Zutritt und öffneten die Eingangstür mit einer Ramme. Dabei wurde die Verglasung der Tür zerstört und fiel in den Innenraum.
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Der Tatverdächtige konnte dort jedoch nicht angetroffen werden. Aufgrund bereits zurückliegender polizeilicher Maßnahmen entschieden sich die Beamten dennoch zu einer erneuten Durchsuchung der Räumlichkeiten.
Das Lokal war bereits im August sowie im Oktober 2025 Gegenstand polizeilicher Einsätze gewesen. Damals standen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Arzneimittelgesetz sowie der Verdacht auf illegales Glücksspiel im Raum.
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Ein Polizeieinsatz in Berlin-Lichtenberg wegen einer Körperverletzung führte am Sonntagabend zur Entdeckung eines mutmaßlich illegalen Casinos.
Felix Waßmuth
4. August 2025 um 13:29
Auch bei den aktuellen Maßnahmen stellten die Einsatzkräfte erneut Drogen sicher. Dadurch ergaben sich weitere mutmaßliche Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie gegen das Arzneimittelgesetz. Die aufgefundenen Beweismittel wurden beschlagnahmt.
Die Maßnahmen dauerten bis etwa 17 Uhr an, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat sowie zum Aufenthaltsort des Verdächtigen dauern an.
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