• Lichtenberg

Gefährliche Körperverletzung in Lichtenberg – Polizei durchsucht erneut Lokal

Mehrere Einsatzfahrzeuge, darunter ein rot-weißer Rettungswagen mit Blaulicht, stehen an einer Straße vor mehrstöckigen Wohngebäuden
© / D1strict.Media

Gegen 13.50 Uhr wurden Einsatzkräfte der Polizei Berlin sowie der Berliner Feuerwehr alarmiert. Nach derzeitigen Erkenntnissen soll es in einer Wohnung zu einer gefährlichen Körperverletzung gekommen sein. Die Polizei rückte mit verstärkter Präsenz an.

Mehrere Polizeibeamte in Uniform stehen vor einem geöffneten Tor eines Gebäudes, durch das ein Innenraum mit Möbeln sichtbar ist. © / D1strict.Media

In der betroffenen Wohnung trafen die Einsatzkräfte auf eine verletzte Frau, die als Opfer der Tat gilt. Eine weitere Frau befand sich als Zeugin vor Ort. Rettungskräfte versorgten die Verletzte noch in den Räumen medizinisch. Im weiteren Verlauf wurden ein zweiter Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug hinzugezogen. Nach bisherigen Informationen sollen sich Tatverdächtiger und Opfer sehr gut kennen.

Zugang zu Lokal gewaltsam geöffnet

Im Zuge der Fahndung wurde der mutmaßliche Täter in einem nahegelegenen Lokal vermutet. Einsatzkräfte verschafften sich gewaltsam Zutritt und öffneten die Eingangstür mit einer Ramme. Dabei wurde die Verglasung der Tür zerstört und fiel in den Innenraum.

Mehrere Polizisten in Uniform stehen vor einem roten Gebäude mit offenem Eingang, einer trägt eine Ramme in der Hand. © / D1strict.Media

Der Tatverdächtige konnte dort jedoch nicht angetroffen werden. Aufgrund bereits zurückliegender polizeilicher Maßnahmen entschieden sich die Beamten dennoch zu einer erneuten Durchsuchung der Räumlichkeiten.

Lokal bereits mehrfach im Visier der Ermittler

Das Lokal war bereits im August sowie im Oktober 2025 Gegenstand polizeilicher Einsätze gewesen. Damals standen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Arzneimittelgesetz sowie der Verdacht auf illegales Glücksspiel im Raum.

Auch bei den aktuellen Maßnahmen stellten die Einsatzkräfte erneut Drogen sicher. Dadurch ergaben sich weitere mutmaßliche Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie gegen das Arzneimittelgesetz. Die aufgefundenen Beweismittel wurden beschlagnahmt.

Die Maßnahmen dauerten bis etwa 17 Uhr an, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat sowie zum Aufenthaltsort des Verdächtigen dauern an.

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